Kamera-Zugang

Framos*) stellte das neue Open-Hardware-Konzept vor, das dem Anwender die Möglichkeit maximaler Individualisierung bietet. Die neue Plattform ermöglicht es, das eigene Know-how in Form von Algorithmen bereits in die Kamera zu integrieren und so einen eigenen Mehrwert zu generieren. Die Schwerpunkte liegen dabei auf den Bereichen Bildverbesserung, Bildverarbeitung, Datenreduktion sowie in Erkennungsaufgaben (Objekterkennung, Mustererkennung). Das neue System setzt neue Akzente in der freien Programmierbarkeit sowie in der Verwendung von bestehender IP (Intellectual Property) und IP von Drittanbietern. Die Basis der neuen Kamera bildet ein Xilinx Spartan 6 (LX45T) FPGA mit angebundenem DDR2-Speicher (128 MB), der im Auslieferzustand ungenutzt ist und vom Kunden individuell eingesetzt und via JTAG oder SDK (Kamerainterface) programmiert werden kann. Für Designs, die bei der Entwicklung den Einsatz eines Entwicklungsboards von Xilinx erfordern, steht optional ein Adapter bereit, so dass die Möglichkeit besteht, alle Boardvarianten der VF-Plattform mit dem Entwicklungsboard von Xilinx zu verbinden. Das Open-Hardware-Konzept erlaubt dem Kunden eine Weiterentwicklung seiner Produkte durch das Einfügen von Processing Boards. Darüber hinaus lässt sich damit sicherstellen, dass für alle Anwendungen innerhalb eines Unternehmens mit der gleichen Software gearbeitet wird und Systembrüche und Störungen vermieden werden können.

VF-Kamera mit und ohne Processing Board.

Verweise

*)Framos GmbH,
Zugspitzstraße 5C,
82049 Pullach bei München,
www.framos.de
pharmind 2012, Nr. 7, Seite 1181